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DJV begrüßt Beschlüsse der Umweltministerkonferenz zum Wolf.
Eine bessere Zusammenarbeit mit Polen und die Diskussion um den "günstigen Erhaltungszustand" des Wolfes haben die heute zu Ende gegangene Umweltministerkonferenz (UMK) in Potsdam geprägt. Der Deutsche Jagdverband begrüßt diese Beschlüsse, kritisiert jedoch weiterhin die politische Grundhaltung.

(Berlin, 17. November 2017) Der DJV begrüßt, dass der Erhaltungszustand des Wolfes nun jährlich durch den Bund einzuschätzen ist. Darüber hinaus soll der Bund bereits im ersten Quartal 2018 praxistaugliche Vergrämungsmöglichkeiten veröffentlichen. "Seit Jahren ist dies eine unserer Hauptforderungen", sagt DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. "Ich freue mich, dass Themen nun mit einer gewissen Realitätsnähe diskutiert und Maßnahmen greifbarer werden." Der DJV begrüßt die beabsichtigte Intensivierung eines gemeinsamen grenzüberschreitenden Monitorings und Managements mit dem EU-Partnerland Polen. Ungeachtet dessen weist der DJV auf eine aktuelle Expertise der Technischen Universität Dresden hin, die besagt, dass die Wolfspopulation in Mitteleuropa bereits in einem günstigen Erhaltungszustand ist. Aus Sicht des DJV ist das angestrebte einheitliche Vorgehen beim Umgang mit „verhaltensauffälligen Wölfen“, insbesondere seine Entnahme, ebenfalls längst überfällig. Diese muss rechtssicher und praktikabel umsetzbar sein.

Unverständnis äußert der DJV dagegen in Bezug auf die zu erarbeitende neue Habitatanalyse, die überflüssig und nicht zielführend sei. In den vergangenen Jahren habe sich mehr und mehr gezeigt, dass der Wolf das Potenzial zum Kulturfolger hat. Er sucht sich auch außerhalb von abgelegenen Truppenübungsplätzen seinen Lebensraum selbst. Er zeigt dabei wenig Scheu. Entscheidende Punkte sind die Nahrungsverfügbarkeit, die in weiten Teilen Deutschlands ausreichend gegeben ist sowie geeignete Rückzugsgebiete.

Auf der heute in Potsdam zu Ende gegangenen Konferenz haben die Umweltminister der Bundesländer die Empfehlungen einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Wolf diskutiert. Vorausgegangen waren massive Unstimmigkeiten zwischen Bund und Ländern über das weitere Vorgehen.

Foto Rolfes/DJV





Schalldämpfer ab sofort erlaubt

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/schalldaempfer-fuer-jagdgewehre-ab-sofort-nordrhein-westfalen-erlaubt





Hubertusfeier

Zum zehnten Mal fand die Hubertusfeier auf Hücking´s Hof statt. Der Männergesangverein Oese und das Bläserkorps des Hegerings sorgten trotz widriger Witterungsbedingungen für eine musikalische Untermalung der Feier. Hegeringleiter Frank Eifler betonte die wichtigen Felder Tierschutz, Naturschutz und Umweltschutz, welche für die Jäger oberste Priorität haben. Nach dem offiziellen Teil am knisternden Lagerfeuer ging es zu Würstchen und Glühwein in die schützende Scheune. Dort wurden zwischen Jägern und den zahlreich erschienen Besuchern gesellige Gespräche geführt.


Die jagdpolitische Wende in NRW setzt sich beim Fuchs weiter fort

Jagd am Kunstbau wird im ganzen Land wieder erlaubt werden – Ministerium mahnt intensive Bejagung von Beutegreifern zum Schutz der Tierwelt an

Die jagdpolitische Wende in Nordrhein-Westfalen nimmt schon weiter Gestalt an, bevor die von der neuen Landesregierung angekündigten und notwendigen gesetzlichen Regelungen nach den erforderlichen Beratungen durch den Landtag verabschiedet werden können. Das Landesministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat in einer dienstlichen Mitteilung vom 17. Oktober alle Unteren Jagdbehörden der Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens aufgefordert, in deren jeweiligen Zuständigkeitsgebieten die Jagd auf den Fuchs im Kunstbau zu erlauben.

„Das Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen wird wieder vom Kopf auf die Füße gestellt “, sagte dazu Ralph Müller-Schallenberg. Der Präsident des Landesjagdverbandes zeigte sich einmal mehr überzeugt, dass es in NRW nach dem Regierungswechsel insgesamt zu einer modernen und sachgerechten Jagdgesetzgebung mit den Hauptbetroffenen und nicht gegen sie kommen werde.

Die generell von der Vorgängerregierung verbotene Jagd auf den Fuchs im Kunstbau war 2015 für zwei Jahre in bestimmten Regionen des Landes örtlich ermöglicht worden („kartografische Gebietskulisse“). Nun hat die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung die Lage neu bewertet und kommt zu dem Ergebnis, die Gebietskulisse zum Schutz der Tierwelt auf das gesamte Landesgebiet Nordrhein-Westfalens mit Ausnahme befriedeter Bezirke auszuweiten. Feldhase, Fasan und andere Tierarten gehen demnach im Bestand weiter zurück, die Fuchsbesätze dagegen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Das Ministerium hat deshalb die Unteren Jagdbehörden gebeten, „die Baujagd auf den Fuchs im Kunstbau in Ihrem Zuständigkeitsgebiet von Amts wegen für fünf Jahre (Jagdjahr 2017/18 bis 2021/22) zu erlauben.“

Zudem weist die Forschungsstelle nach Angaben des Ministeriums darauf hin, dass angesichts der prekären Bestandssituation vieler Arten die Raubwildbejagung auch durch andere Jagdmethoden nicht vernachlässigt und nicht auf die Fuchsbejagung am Kunstbau fokussiert werden sollte. „Vielmehr ist es geboten, die Bejagung aller Prädatoren, die für den Feldhasen und die Bodenbrüter relevant sind, in ihrer gesamten Bandbreite zu aktivieren“, heißt es aus dem Ministerium.

Die Weisung des Ministeriums bezieht sich derzeit ausdrücklich nur auf die Fuchsjagd im Kunstbau. Nachfragen des LJV haben ergeben, dass für die Anlage von Kunstbauten auch in bisherigen Nicht-Kulisse-Gebieten kein Antrag auf Genehmigung erforderlich sein wird, sondern die Anlage- und Jagderlaubnis auf dem Weg einer Allgemeinverfügung erteilt werden soll.








Der Jagdhund, Familienmitglied mit Beruf

http://newsletter.jagdverband.de/system/assets/2850/original/2017-10-pm_welt-hunde-tag_fv.pdf

Wildfleisch

Keine Hormone, kein Antibiotika, kein Streß

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/92937d6809183c39ed763f65b4a21d6e4ae4ceac?rid=cb4c89704eadc19ec9315e87fabd5193de9c49d3

Zuschüsse für Jäger möglich

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/e9349540a15f54cba576df9cd178ab3ddb258596?rid=cb4c89704eadc19ec9315e87fabd5193de9c49d3

Schonzeit für Überläufer aufgehoben

Der Märkische Kreis als untere Jagdbehörde erlässt folgende
A l l g e m e i n v e r f ü g u n g:
I.
Gemäß § 22 Abs. 1 Bundesjagdgesetz (BJG) in Verbindung mit § 24 Abs. 2 Landesjagdgesetz Nordrhein
-Westfalen (LJG-NRW) wird die in § 1 Abs. 1 Nr. 5 der Landesjagdzeitenverordnung festgelegte Schonzeit für Schwarzwild -hier Überläufer
zur Verminderung von Wildschäden, sowie zur Verminderung des Risikos einer Einschleppung der Afrikanischen Schwei
nepest (ASP) im Märkischen Kreis mit sofortiger Wirkung bis zum 31.03.2018
aufgehoben.

II.
Diese Verfügung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, wenn die Voraussetzungen für die Aufhebung der Schonzeit entfalen.

III.
Die sofortige Vollziehbarkeit dieser Allgemeinvefügung wird hiermit gem. § 80 Abs. 2 S. 1Nr. 4 Verwaltungsgerichtsor
dnung (VwGO) angeordnet.

IV.
Diese Verfügung mitsamt Begründung kann während der allgemeinen Geschäftszeiten bei der unteren Jagdbehörde in Raum 336, 3. OG, Heedfelder Str. 45, 58509 Lüdenscheid, eingesehen werden.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht Arnsberg, Jägerstr. 1, 59821 Arnsberg, erh
oben werden. Aufgrund der Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit hat eine Klage gegen diese
Verfügung somit keine au
fschiebende Wirkung.
Gegen die Anordnung der sofortigen Vol
lziehbarkeit ist ein Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beim Verwaltungsgericht Arnsberg, Jägerstr. 1, 59821 Arnsberg, zulässig (§ 80 Abs. 5 VwGO).

Bekanntmachungsanordnung:
Die vorstehende Allgemeinverfügung wird hiermit gemäß § 41 Abs. 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein
-Westfalen öffentlich
bekannt gemacht. Sie wird am Tag nach der Bekanntmachung im Amtsblatt des Märkischen Kr
eises wirksam.

Lüdenscheid, 24. Juli 2017
Märkischer Kreis

Im Auftrag
Klein
Kreisverwaltungsrat

Bestandsschutz für Waffenschränke

Bestandsschutz für Waffenschränke: bisherige Nutzung ausschlaggebend

Forum Waffenrecht weist darauf hin, dass für den Bestandsschutz von
A- und B-Waffenschränken die bisherige, rechtmäßige Nutzung
relevant ist. Voraussetzung nach §36 Abs. 4 ist nicht die
Anmeldung bei der Waffenbehörde.(Berlin, 28. Juli 2017)
Nachdem das neue Waffengesetz in Kraft
getreten ist, häufen sich beim DJV Fragen von Jägern zum
Bestandsschutz von A- und B-Waffenschränken. Offenbar wollen einige
zuständige Behörden die Nachmeldung von Schränken nicht
akzeptieren, die vor dem Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes in
Benutzung, aber nicht bei der Behörde gemeldet waren. Auf DJV
-Nachfrage hat der Geschäftsführer des Forum Waffenrecht, Frank
Göpper, klargestellt: Die Voraussetzung für den Bestandsschutz nach §
36 Abs. 4 des Waffengesetzes ist nicht die Anmeldung bei der
Waffenbehörde, sondern die Aufrechterhaltung der bisherigen
rechtmäßigen Nutzung. Wenn also bis zum 6. Juli 2017, dem Tag, an
dem das neue Waffengesetz mit seinen Änderungen in Kraft trat,
Waffen zulässig in Schränken der Widerstandsgrade A oder B gemäß
VDMA 24992 aufbewahrt worden sind, dürfen diese auch weiterhin
vom bisherigen Nutzer verwendet werden.
Das Forum Waffenrecht empfiehlt Jägern, der Behörde, die eine
Nutzung vor dem Stichtag anzweifelt, entsprechende Nachweise -
etwa Zeugen oder Kaufbelege anzubieten und um eine schriftliche
Bestätigung zu bitten. In letzter Konsequenz müsste das Bestehen der
bisherigen Nutzung und damit des Bestandsschutzes durch
Verwaltungsgerichte festgestellt werden.
Um künftig Unsicherheiten auszuschließen, weist das Forum
Waffenrecht Besitzer von A- und B-Schränken darauf hin, Belege für die
Nutzung der Schränke vor dem Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes
sorgfältig aufzubewahren und ihren Waffenbehörden die genutzten
Waffenschränke zu melden.

Waffengesetzänderung

Bundesrat stimmt Waffengesetzänderung zu
Neue Aufbewahrungsvorschriften für Waffen treten bald in Kraft,
Stichtag ist die Verkündung des Gesetzes im Bundesgesetzblatt.


http://newsletter.jagdverband.de/mailings/44186bbf6bfb1a91dbcf6dd1eca339f8c61b1f70

Aujetszky

Wie aus dem Nichts aufgetaucht

https://www.jagderleben.de/news/nichts-aufgetaucht

Fischotter

Fischotter breitet sich in Deutschland aus

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/aa6fb9ae59652f1c8ff1ba5e4cac3052868a9585

Nutria

Die Nutria erobert Deutschland

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/8c726d30e59c393dbdab459925e51ea2eb5a2426

Wolf

Beschluss der Umweltministerkonferenz

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/1f8e8e2fa4ff7a494075161373bac6afe7507208?rid=cb4c89704eadc19ec9315e87fabd5193de9c49d3

Vorsicht beim Jagdpachtvetrag

http://www.jagderleben.de/jagdrecht/muster-jagdpachtvertrag

Quelle: jagderleben

NEUE JAGDZEITEN!

jagdzeiten-nrw-neu.pdf [57 KB]




Die "Aufgabe" Jagd


Die "Aufgabe" Jagd für Nicht-Jäger verständlich gemacht


"Der Naturschutz hatte sich jahrelang dem Vergnügen einer kleinen, elitären Gruppe von Jägern unterzuordnen - erklärte ein Vorstandsmitglied der Grünen, einer (noch kleineren) elitären Gruppe. Was nach Jahrhunderten ohne grüne Verbote von der Natur noch übrig ist, soll nun das neue Jagdgesetz retten. Vor den Jägern.

Dass grüne Politiker den Jägern die Kompetenz bezüglich Naturschutz absprechen, ist widersinnig - der Jäger braucht eine intakte Natur so, wie B90/Grüne ihre Wählerstimmen. Jagd ist zu erst einmal Arbeit, oft genug ein Knochenjob. GRÜN verkennt den Alltag der Jäger.

Liebe Grüne- ich lade Sie zu einem Experiment ein. "Vergnügen" Sie sich doch einfach mal selbst als Jäger. Probieren Sie es mit der veganen Variante. Schießen Sie Fotos von Rehen und Wildschweinen unter Beachtung aller Einschränkungen, denen der Jäger unterliegt. Zusätzlich dürfen die Tiere nicht schräg stehen und nicht zu weit weg. Für Fotos, auf denen Sie versehentlich ein Muttertier erwischt haben, zahlen Sie aus eigener Tasche 5000 Euro Strafe an einen gemeinnützigen Verein. Das dazugehörige Strafverfahren lassen wir weg.

Nach dem Schuss geht die Arbeit für den Jäger erst richtig los. Um das besser nachvollziehen zu können, ziehen Sie für jedes Wildschwein, welches Sie "geschossen" haben, einen schlammigen 70 kg Kartoffelsack 200 Meter allein durch den dunklen Wald und bringen ihn mit Ihrem Auto nach Hause. Dort waschen Sie einen Korb Wäsche mit der Hand - Wild muss umgehend ausgenommen werden. Reinigen Ihr Auto, schrubben 20 Quadratmeter Fußboden, Wände, Waschbecken - der Jäger verlässt die Wildkammer sauber. Füllen Sie drei Formulare aus. Und wenn von Ihrer Nacht noch etwas übrig ist - genießen Sie es.

Wecken und versorgen Sie Ihr Kind, bringen Sie vor der Arbeit die Formulare für die Wildschweinproben zur Veterinärbehörde. Eine Fahrt zur Tierkörperbeseitigungsanlage rundet den Morgen ab - dort können Sie von 7:00 Uhr bis 8:00 Uhr die Abfälle entsorgen. Dann arbeiten Sie acht Stunden.

Wildschweine sind als Ganzes kaum noch verkäuflich. Deshalb backen Sie am nächsten Tag 20 kg Kuchen und vakuumieren den in kleinen Portionen. Die Reste kommen wieder zur Tierkörperbeseitigungsanlage.

Für diesen Versuch werden Sie viel mit Ihrem Fahrzeug unterwegs sein. Zusätzlich kostet Ihre Teilnahme am Experiment "Realtätsnähe" 550 Euro (Jagdbetriebskosten), dazu 100 Euro Verwaltungsgebühr und Haftpflicht. Für Fehlschüsse spenden Sie im Versuchsjahr 5 Kisten Bier und 100 Euro an einen professionellen Jagdhundehalter. Alles eigene Kosten - nicht absetzbar. Sie betreiben ja ein Hobby.

Probieren Sie, in einem Jahr 30 oder 40 verwertbare Fotos zu schießen. Verlassen Sie in Ihrer Freizeit die politische Bühne und versuchen Sie sich als Jäger. Machen Sie sich ein Bild von dieser Arbeit, die Sie mit dem neuen Jagdgesetz zusätzlich belasten wollen. Ich lade Sie herzlich ein - auch zu meiner Frischlingskeule mit Rosmarin - einem wirklich elitären Braten. Noch ist Tofu ja kein Staatsziel."

Mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Badischen Neuesten Nachrichten

Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | AUS DER REGION | 08.05.2014