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5. Januar 2018, Dortmund (LJV).


NRW-Landwirtschaftsministerium hebt Schonzeiten für Schwarzwild auf

Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat per Erlass vom 4. Januar 2018 die Unteren Jagdbehörden gebeten, die Schonzeiten für alles Schwarzwild auf allen bejagbaren Flächen mit sofortiger Wirkung bis zum 31. März 2021 aufzuheben. „Die Schonzeit für Schwarzwild ist damit aus Gründen der Landeskultur i. S. von § 22 Absatz 3 BJagdG Satz 1 landesweit ganzjährig aufgehoben“, so das Ministerium.

Ausgenommen von dieser Schonzeitaufhebung sind nur Bachen mit gestreiften Frischlingen unter ca. 25 kg.
Bache mit Frischlingen .

Das NRW-Landwirtschaftsministerium begründet diesen Schritt mit der aktuellen Entwicklung des ASP-Seuchengeschehens in Polen und Tschechien sowie mit sehr hohen Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen, Sportanlagen sowie Grünflächen in befriedeten Bezirken.

Zugleich soll die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung NRW kurzfristig ein Bejagungskonzept erstellen, um eine waidgerechte Jagdausübung sicherzustellen.






Schießtermine 2018

Die vorläufigen Schießtermine 2018 stehen fest:

Schießstand Sundern:

21.04.2018 und 23.06.2018 jeweils 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Projekt Fellwechsel

Projekt Fellwechsel gestartet
Das von LJV Baden-Württemberg und DJV initiierte Projekt Fellwechsel ist in die erste Saison gestartet. Raubwildbälge können ab sofort für die Fellwechsel GmbH gesammelt werden. Die Verbände informieren, wie Jägerinnen und Jäger das Projekt unterstützen können.

(Berlin, 04. Dezember 2017) Die Fellwechsel GmbH ist erfolgreich in die erste Saison gestartet. Zum Höhepunkt der Raubwildjagd im Januar geben Deutscher Jagdverband (DJV) und Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) Praxishinweise für die Behandlung erlegter Tiere. Ziel des Projektes ist es, das Fell von jagdlich erlegten Raubsäugern einem Nutzen zuzuführen.

Tierarten

Die Fellwechsel GmbH nimmt im Rahmen der nachhaltigen Jagd und den landesgesetzlichen Vorgaben in Deutschland erlegte Rotfüchse, Marderhunde, Waschbären, Dachse, Stein- und Baummarder, Hermelin (Große Wiesel), Iltisse, Minke, Nutria (Sumpfbiber) und Bisam an.

Verpackung und Aufbewahrung

Die Tierkörper sollten nach der Erlegung möglichst schnell und platzsparend verpackt und unbedingt mit dem Herkunftsnachweis versehen werden. Dieser garantiert eine lückenlose Dokumentation. Es empfiehlt sich, einen mittelgroßen Eimer mit einem Plastiksack auszukleiden und das erlegte Tier eingerollt hineinzulegen (ähnlich der natürlichen Schlafposition des Tieres). So stehen die Branten nach innen und beschädigen den Sack nicht. Dann sollte der Sack möglichst eng verschlossen werden. Der ausgefüllte Herkunftsnachweis sollte in eine durchsichtige Plastiktüte gesteckt werden, sodass von außen sofort erkennbar ist, um welches Tier es sich handelt. Beides - verpackter Tierkörper und Herkunftsnachweis - werden mit einem Kabelbinder verbunden und verschlossen und in der nächsten Sammelstelle oder in der eigenen Gefriertruhe eingefroren. So wird das kleinste Pack- und Lagermaß erreicht.

Sammelstellen

Mit Stand Dezember 2017 sind deutschlandweit mehr als 100 Sammelstellen gemeldet. Um zu erfahren, wo die nächste Sammelstelle ist, können Jägerinnen und Jäger im ersten Schritt ihren Hegering oder Kreisjagdverband anfragen. Im letzten Schritt kann auch bei der Fellwechsel GmbH nachgefragt werden.

Qualität der Bälge

Ob die Qualität des Balges zum Gerben ausreicht, sollte jeder Jäger selbst entscheiden. Merkmale eines reifen Winterbalges sind lange Grannenhaare und dichte Unterwolle. Wichtig ist es, auf die Unversehrtheit des Rückenbereiches zu achten. Dieser sollte frei von größeren Löchern (nicht größer als ein 2-Euro-Stück), Räude, Ranz- oder Bissspuren sein.

Einrichtung von Sammelstellen

Bei Fragen zur Einrichtung von Sammelstellen durch Hegeringe oder Kreisjagdvereine / Kreisjägerschaften steht die Fellwechsel GmbH zur Verfügung. Für eine Sammelstelle werden eine große Gefriertruhe und eine Ansprechperson (Balgbeauftragter) benötigt. Die Sammelstellen können sofort über www.fellwechsel.org/downloads/ angemeldet werden damit die Logistik optimal geplant werden kann. Dort finden Interessierte auch die notwendigen Herkunftsformulare. Ist absehbar, dass die Truhe zügig voll ist, wird gebeten, mit ein bis zwei Wochen Vorlauf die Fellwechsel GmbH zu kontaktieren, um die weitere Logistik zu planen.

Kontakt

Fellwechsel GmbH, Frederik Daniels, f.daniels@fellwechsel.org
0176/77058347, www.fellwechsel.org

Korrekt verschnürtes Paket
Quelle: Fellwechsel GmbH

Mit Kabelbinder verbundene Tüten mit Tierkörper und Herkunftsnachweis.
Quelle: Fellwechsel GmbH



Wildreflektoren

Wirkungsmechanismus von Wildwarnreflektoren weiterhin unklar
Vorgestellte Studien zeigen, dass blaue Reflektoren die Zahl der Wildunfälle senken können, die Wirkweise ist allerdings umstritten. Rund 200 Experten nahmen an der Fachtagung von ADAC und DJV teil.

(Berlin, 14. Dezember 2017) "Reflektoren wirken / nicht": Am Rande der Messe Pferd und Jagd trafen sich Anfang Dezember 2017 rund 200 Experten aus Wissenschaft, Behörden und Verbänden, um über die Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren zu diskutieren. Wissenschaftler des Instituts für Wildbiologie Göttingen und Dresden stellten das Ergebnis einer Langzeitstudie aus Schleswig-Holstein vor, die ADAC, DJV und weitere Partner unterstützt haben: Auf den mit Reflektoren ausgestatteten Strecken wurden im Schnitt 60 Prozent weniger Wildunfälle registriert. Während vier Jahren trat weder ein Gewöhnungseffekt noch eine Verlagerung des Unfallgeschehens auf. Über ähnlich hohe Rückgänge bei Wildunfällen berichteten die Initiatoren der Aktion Lichtzaun in Baden-Württemberg, die auf 4.000 Straßenkilometern Reflektoren angebracht hatten. Ein Langzeitprojekt der Universität für Bodenkultur Wien kommt zu dem Schluss: Wenn der richtige Reflektor richtig eingesetzt, montiert und gewartet wird, dann wirkt er. Jäger, Verwaltung, Polizei und Tierschützer müssten mehr kooperieren um Unfälle effektiv zu reduzieren.

Deutlich kritischer beurteilten Vertreter vom Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV), Technische Universität (TU) Dresden sowie Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) die Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren. Der FVA-Wissenschaftler wies nach, dass die Farbe Blau für Rehe keine Warnfarbe ist. Bei verschiedenen Versuchen zeigten die Tiere keine Verhaltensänderung oder gar einen Fluchtreflex. Der GDV-Vertreter konnte noch keine Ergebnisse der eigenen Untersuchung präsentieren, verwies aber auf internationale Studien, die mehrheitlich keine Wirksamkeit von Reflektoren nachweisen konnten. Die lichttechnische Untersuchung der TU Dresden hatte zum Ergebnis, dass Wildwarnreflektoren überhaupt keine für Wildtiere wahrnehmbaren Lichtreflexe in den Straßenseitenraum abstrahlen können. Allerdings hat eine kleine Befragung unter Autofahrern ergeben, dass 70 Prozent aufmerksamer oder langsamer fahren, wenn sie Reflekoren wahrnehmen. Bei künftigen Forschungsprojekten sollte der Faktor Mensch entsprechend stärker berücksichtigt werden.

Einig waren sich die Teilnehmer der Tagung, dass es nicht die eine Präventionsmaßnahme gibt, die für alle Situationen geeignet ist. Vielmehr müsse je nach Verkehrssituation und Rahmenbedingungen ein Maßnahmenpaket geschnürt werden. Beispielsweise sollten Fehler bei der Straßenrandbegrünung vermieden werden. Attraktive Futterpflanzen wie Hartriegel oder Obstbäume wirken wie ein Magnet auf Rehe und andere Pflanzenfresser, ebenso viele Kräuter- und Grasmischungen. Hier sollten Pflanzen mit hohem Bitterstoffgehalt zum Einsatz kommen. Ähnliches gilt auch für Streusalz. Teilnehmer äußerten die Sorge, dass die Straßenbauverwaltungen auf Grundlage der vorgestellten Untersuchungen die Duldung von Wildwarnreflektoren widerrufen könnten. Auch wenn die Wirkweise nicht abschließend geklärt sei, könne eine Wirkung nicht ausgeschlossen werden. Eine Tierschützerin ergänzte, dass jeder verhinderte Wildunfall als Erfolg gewertet werden muss.

Am Rande der Fachtagung stellte der DJV das Tierfund-Kataster (tierfund-kataster.de) vor: Über Internet und App können Verkehrsteilnehmer Wildunfälle melden. Sogar ein Foto lässt sich für die bessere Bestimmung des Wildtieres hochladen. Wissenschaftler der Universität Kiel werten die Daten aus. So sollen Wildunfallschwerpunkte ermittelt und schließlich entschärft werden. Mehr als 40.000 Datensätze liegen inzwischen bundesweit vor.

Die Vorträge aus der Fachveranstaltung gibt es beim ADAC zum Herunterladen: http://bit.ly/WU-Tagung_Vorträge

Eine Videoaufzeichnung der abschließenden Podiumsdiskussion gibt es auf der DJV-Facebookseite: http://bit.ly/WU-Tagung_Video

Eine Fotostrecke mit wichtigen Zitaten der Experten gibt es hier: http://bit.ly/WU-Tagung_Fotos




Erste Hilfe im Revier

Videoserie: Richtig handeln bei Unfällen im Revier
Manchmal werden Jäger im Revier mit medizinischen Notfällen konfrontiert. Der DJV erklärt in vier Erste-Hilfe-Videos was im Ernstfall zu tun ist.

(Berlin, 14. Dezember 2017) Jäger verunglücken gelegentlich während der Jagd durch Stürze vom Hochsitz, Herzversagen oder bei Waldarbeiten. Beteiligte sind oft ratlos und wissen nicht wie sie verletzten Personen helfen können, doch gerade im Wald ist eine effektive und schnelle Hilfe überlebenswichtig. Der Deutsche Jagdverband (DJV) lässt Experten des Deutschen Verbandes für Jagdmedizin zu Wort kommen, die richtiges Verhalten in Notfallsituationen zeigen. Ab heute ist das zweite Video einer 4-teiligen Serie zum Thema "Erste Hilfe bei der Jagd" online verfügbar. Der rund fünfminütige Clip erklärt, was bei stark blutenden Wunden, etwa nach einer Keilerattacke, beachtet werden muss.

Alle Videos sind nach der Veröffentlichung auf dem DJV-Youtube-Kanal auf folgender Seite abrufbar: bit.ly/2B61Vhk






Begehrtes Lebensmittel

Begehrtes Lebensmittel: Wildfleisch
Fleisch von Wildschwein, Reh, Rot- und Damwild ist nach wie vor ein geschätztes Lebensmittel: Knapp 26.800 Tonnen Wildbret verspeisten die Deutschen im letzten Jagdjahr.

(Berlin, 19. Dezember 2017) Saftiger Wildschweinschinken oder zarte Rehkeule stehen nicht nur zu Weihnachten hoch im Kurs. Nach einer aktuellen Hochrechnung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) wurden in der vergangenen Jagdsaison (1. April 2016 bis 31. März 2017) 26.800 Tonnen heimisches Wildbret zubereitet und gegessen. Das Fleisch vom Wildschwein mit 13.900 Tonnen ist nach wie vor am begehrtesten. Auch Reh erfreut sich mit 8.900 Tonnen großer Beliebtheit. Vom Rotwild wurden 2.700 Tonnen verzehrt, gefolgt vom Damwild mit 1300 Tonnen.

Nach einer DJV-Umfrage ist Wildfleisch ein beliebtes Lebensmittel: 60 Prozent der Deutschen essen mindestens einmal im Jahr Wild. Beim Kauf empfiehlt der DJV allerdings genau hinzuschauen und auf Regionalität zu achten. „Idealerweise kaufen Verbraucher direkt beim Jäger oder Metzger ein", sagt DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Jürgen Ellenberger. Die Marke „Wild aus der Region" garantiert dabei die Herkunft aus heimischen Revieren.

Mit der Kampagne „Wild auf Wild" macht der DJV Appetit auf mehr: Über 200 Rezepte für die moderne Küche gibt es zum Herunterladen auf wild-auf-wild.de, einige sogar mit Videoanleitung. Wildbretanbieter in der Nähe finden Interessierte über die Postleitzahlensuche.

Wildunfälle

Wildunfälle in Deutschland
Aktuelle DJV-Statistik: Knapp 228.500 Wildunfälle im Jagdjahr 2016/17 / Experten diskutieren auf einer Fachtagung von ADAC und DJV in Hannover über die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen.

(Berlin/München, 7. Dezember 2017) Laut aktueller Statistik des Deutschen Jagdverbands (DJV) gab es im vergangenen Jagdjahr – die Zeit vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 – knapp 228.500 Wildunfälle. Während das im Vergleich zum Vorjahr eine Stagnation bedeutet, ist es gemessen am Schnitt der vorangegangenen fünf Jahre eine Steigerung um fünf Prozent. Hauptverursacher ist das Reh (86 Prozent), gefolgt vom Wildschwein (12 Prozent).

Diese aktuellen Zahlen hat der DJV heute anlässlich der Fachtagung „Reflektoren wirken/nicht“ zur Wildunfallprävention vorgestellt, die der Verband gemeinsam mit dem ADAC in Hannover veranstaltet. Gut 200 Experten aus Wissenschaft, Straßenbau, Politik und Polizei diskutieren kontrovers über die Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren, die häufig an Straßenleitpfosten angebracht werden. Vorgestellt werden unter anderem die Forschungsergebnisse eines Langzeitprojektes, das ADAC, DJV und regionale Partner in Schleswig-Holstein durchgeführt haben.

"Wildtiere kennen keine Verkehrsregeln, sie müssen über Straßen wandern, etwa um zu fressen oder Partner zu finden“, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Wolfgang Heins am Rande der Tagung. „Der beste Schutz gegen Wildunfälle sind angepasste Geschwindigkeit und vorausschauendes Fahren“, so Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr. Wer Tempo 80 statt 100 fährt, reduziert den Bremsweg um 25 Meter. Besonders unfallträchtig sind unübersichtliche Wald- und Feldränder in der Dämmerung.

Für Verkehrsteilnehmer haben ADAC und DJV gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Broschüre „Besser langsam als Wild“ herausgebracht. Diese enthält Verhaltenstipps und Hinweise rund um das Thema Wildunfall. Sie ist ab sofort erhältlich und kann im Internet auf www.adac.de und www.jagdverband.de kostenfrei bestellt werden.








Wolf

DJV begrüßt Beschlüsse der Umweltministerkonferenz zum Wolf.
Eine bessere Zusammenarbeit mit Polen und die Diskussion um den "günstigen Erhaltungszustand" des Wolfes haben die heute zu Ende gegangene Umweltministerkonferenz (UMK) in Potsdam geprägt. Der Deutsche Jagdverband begrüßt diese Beschlüsse, kritisiert jedoch weiterhin die politische Grundhaltung.

(Berlin, 17. November 2017) Der DJV begrüßt, dass der Erhaltungszustand des Wolfes nun jährlich durch den Bund einzuschätzen ist. Darüber hinaus soll der Bund bereits im ersten Quartal 2018 praxistaugliche Vergrämungsmöglichkeiten veröffentlichen. "Seit Jahren ist dies eine unserer Hauptforderungen", sagt DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. "Ich freue mich, dass Themen nun mit einer gewissen Realitätsnähe diskutiert und Maßnahmen greifbarer werden." Der DJV begrüßt die beabsichtigte Intensivierung eines gemeinsamen grenzüberschreitenden Monitorings und Managements mit dem EU-Partnerland Polen. Ungeachtet dessen weist der DJV auf eine aktuelle Expertise der Technischen Universität Dresden hin, die besagt, dass die Wolfspopulation in Mitteleuropa bereits in einem günstigen Erhaltungszustand ist. Aus Sicht des DJV ist das angestrebte einheitliche Vorgehen beim Umgang mit „verhaltensauffälligen Wölfen“, insbesondere seine Entnahme, ebenfalls längst überfällig. Diese muss rechtssicher und praktikabel umsetzbar sein.

Unverständnis äußert der DJV dagegen in Bezug auf die zu erarbeitende neue Habitatanalyse, die überflüssig und nicht zielführend sei. In den vergangenen Jahren habe sich mehr und mehr gezeigt, dass der Wolf das Potenzial zum Kulturfolger hat. Er sucht sich auch außerhalb von abgelegenen Truppenübungsplätzen seinen Lebensraum selbst. Er zeigt dabei wenig Scheu. Entscheidende Punkte sind die Nahrungsverfügbarkeit, die in weiten Teilen Deutschlands ausreichend gegeben ist sowie geeignete Rückzugsgebiete.

Auf der heute in Potsdam zu Ende gegangenen Konferenz haben die Umweltminister der Bundesländer die Empfehlungen einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Wolf diskutiert. Vorausgegangen waren massive Unstimmigkeiten zwischen Bund und Ländern über das weitere Vorgehen.

Foto Rolfes/DJV





Schalldämpfer ab sofort erlaubt

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/schalldaempfer-fuer-jagdgewehre-ab-sofort-nordrhein-westfalen-erlaubt





Hubertusfeier

Zum zehnten Mal fand die Hubertusfeier auf Hücking´s Hof statt. Der Männergesangverein Oese und das Bläserkorps des Hegerings sorgten trotz widriger Witterungsbedingungen für eine musikalische Untermalung der Feier. Hegeringleiter Frank Eifler betonte die wichtigen Felder Tierschutz, Naturschutz und Umweltschutz, welche für die Jäger oberste Priorität haben. Nach dem offiziellen Teil am knisternden Lagerfeuer ging es zu Würstchen und Glühwein in die schützende Scheune. Dort wurden zwischen Jägern und den zahlreich erschienen Besuchern gesellige Gespräche geführt.


Die jagdpolitische Wende in NRW setzt sich beim Fuchs weiter fort

Jagd am Kunstbau wird im ganzen Land wieder erlaubt werden – Ministerium mahnt intensive Bejagung von Beutegreifern zum Schutz der Tierwelt an

Die jagdpolitische Wende in Nordrhein-Westfalen nimmt schon weiter Gestalt an, bevor die von der neuen Landesregierung angekündigten und notwendigen gesetzlichen Regelungen nach den erforderlichen Beratungen durch den Landtag verabschiedet werden können. Das Landesministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat in einer dienstlichen Mitteilung vom 17. Oktober alle Unteren Jagdbehörden der Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens aufgefordert, in deren jeweiligen Zuständigkeitsgebieten die Jagd auf den Fuchs im Kunstbau zu erlauben.

„Das Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen wird wieder vom Kopf auf die Füße gestellt “, sagte dazu Ralph Müller-Schallenberg. Der Präsident des Landesjagdverbandes zeigte sich einmal mehr überzeugt, dass es in NRW nach dem Regierungswechsel insgesamt zu einer modernen und sachgerechten Jagdgesetzgebung mit den Hauptbetroffenen und nicht gegen sie kommen werde.

Die generell von der Vorgängerregierung verbotene Jagd auf den Fuchs im Kunstbau war 2015 für zwei Jahre in bestimmten Regionen des Landes örtlich ermöglicht worden („kartografische Gebietskulisse“). Nun hat die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung die Lage neu bewertet und kommt zu dem Ergebnis, die Gebietskulisse zum Schutz der Tierwelt auf das gesamte Landesgebiet Nordrhein-Westfalens mit Ausnahme befriedeter Bezirke auszuweiten. Feldhase, Fasan und andere Tierarten gehen demnach im Bestand weiter zurück, die Fuchsbesätze dagegen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Das Ministerium hat deshalb die Unteren Jagdbehörden gebeten, „die Baujagd auf den Fuchs im Kunstbau in Ihrem Zuständigkeitsgebiet von Amts wegen für fünf Jahre (Jagdjahr 2017/18 bis 2021/22) zu erlauben.“

Zudem weist die Forschungsstelle nach Angaben des Ministeriums darauf hin, dass angesichts der prekären Bestandssituation vieler Arten die Raubwildbejagung auch durch andere Jagdmethoden nicht vernachlässigt und nicht auf die Fuchsbejagung am Kunstbau fokussiert werden sollte. „Vielmehr ist es geboten, die Bejagung aller Prädatoren, die für den Feldhasen und die Bodenbrüter relevant sind, in ihrer gesamten Bandbreite zu aktivieren“, heißt es aus dem Ministerium.

Die Weisung des Ministeriums bezieht sich derzeit ausdrücklich nur auf die Fuchsjagd im Kunstbau. Nachfragen des LJV haben ergeben, dass für die Anlage von Kunstbauten auch in bisherigen Nicht-Kulisse-Gebieten kein Antrag auf Genehmigung erforderlich sein wird, sondern die Anlage- und Jagderlaubnis auf dem Weg einer Allgemeinverfügung erteilt werden soll.








Der Jagdhund, Familienmitglied mit Beruf

http://newsletter.jagdverband.de/system/assets/2850/original/2017-10-pm_welt-hunde-tag_fv.pdf

Wildfleisch

Keine Hormone, kein Antibiotika, kein Streß

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/92937d6809183c39ed763f65b4a21d6e4ae4ceac?rid=cb4c89704eadc19ec9315e87fabd5193de9c49d3

Zuschüsse für Jäger möglich

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/e9349540a15f54cba576df9cd178ab3ddb258596?rid=cb4c89704eadc19ec9315e87fabd5193de9c49d3

Schonzeit für Überläufer aufgehoben

Der Märkische Kreis als untere Jagdbehörde erlässt folgende
A l l g e m e i n v e r f ü g u n g:
I.
Gemäß § 22 Abs. 1 Bundesjagdgesetz (BJG) in Verbindung mit § 24 Abs. 2 Landesjagdgesetz Nordrhein
-Westfalen (LJG-NRW) wird die in § 1 Abs. 1 Nr. 5 der Landesjagdzeitenverordnung festgelegte Schonzeit für Schwarzwild -hier Überläufer
zur Verminderung von Wildschäden, sowie zur Verminderung des Risikos einer Einschleppung der Afrikanischen Schwei
nepest (ASP) im Märkischen Kreis mit sofortiger Wirkung bis zum 31.03.2018
aufgehoben.

II.
Diese Verfügung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, wenn die Voraussetzungen für die Aufhebung der Schonzeit entfalen.

III.
Die sofortige Vollziehbarkeit dieser Allgemeinvefügung wird hiermit gem. § 80 Abs. 2 S. 1Nr. 4 Verwaltungsgerichtsor
dnung (VwGO) angeordnet.

IV.
Diese Verfügung mitsamt Begründung kann während der allgemeinen Geschäftszeiten bei der unteren Jagdbehörde in Raum 336, 3. OG, Heedfelder Str. 45, 58509 Lüdenscheid, eingesehen werden.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht Arnsberg, Jägerstr. 1, 59821 Arnsberg, erh
oben werden. Aufgrund der Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit hat eine Klage gegen diese
Verfügung somit keine au
fschiebende Wirkung.
Gegen die Anordnung der sofortigen Vol
lziehbarkeit ist ein Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beim Verwaltungsgericht Arnsberg, Jägerstr. 1, 59821 Arnsberg, zulässig (§ 80 Abs. 5 VwGO).

Bekanntmachungsanordnung:
Die vorstehende Allgemeinverfügung wird hiermit gemäß § 41 Abs. 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein
-Westfalen öffentlich
bekannt gemacht. Sie wird am Tag nach der Bekanntmachung im Amtsblatt des Märkischen Kr
eises wirksam.

Lüdenscheid, 24. Juli 2017
Märkischer Kreis

Im Auftrag
Klein
Kreisverwaltungsrat

Bestandsschutz für Waffenschränke

Bestandsschutz für Waffenschränke: bisherige Nutzung ausschlaggebend

Forum Waffenrecht weist darauf hin, dass für den Bestandsschutz von
A- und B-Waffenschränken die bisherige, rechtmäßige Nutzung
relevant ist. Voraussetzung nach §36 Abs. 4 ist nicht die
Anmeldung bei der Waffenbehörde.(Berlin, 28. Juli 2017)
Nachdem das neue Waffengesetz in Kraft
getreten ist, häufen sich beim DJV Fragen von Jägern zum
Bestandsschutz von A- und B-Waffenschränken. Offenbar wollen einige
zuständige Behörden die Nachmeldung von Schränken nicht
akzeptieren, die vor dem Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes in
Benutzung, aber nicht bei der Behörde gemeldet waren. Auf DJV
-Nachfrage hat der Geschäftsführer des Forum Waffenrecht, Frank
Göpper, klargestellt: Die Voraussetzung für den Bestandsschutz nach §
36 Abs. 4 des Waffengesetzes ist nicht die Anmeldung bei der
Waffenbehörde, sondern die Aufrechterhaltung der bisherigen
rechtmäßigen Nutzung. Wenn also bis zum 6. Juli 2017, dem Tag, an
dem das neue Waffengesetz mit seinen Änderungen in Kraft trat,
Waffen zulässig in Schränken der Widerstandsgrade A oder B gemäß
VDMA 24992 aufbewahrt worden sind, dürfen diese auch weiterhin
vom bisherigen Nutzer verwendet werden.
Das Forum Waffenrecht empfiehlt Jägern, der Behörde, die eine
Nutzung vor dem Stichtag anzweifelt, entsprechende Nachweise -
etwa Zeugen oder Kaufbelege anzubieten und um eine schriftliche
Bestätigung zu bitten. In letzter Konsequenz müsste das Bestehen der
bisherigen Nutzung und damit des Bestandsschutzes durch
Verwaltungsgerichte festgestellt werden.
Um künftig Unsicherheiten auszuschließen, weist das Forum
Waffenrecht Besitzer von A- und B-Schränken darauf hin, Belege für die
Nutzung der Schränke vor dem Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes
sorgfältig aufzubewahren und ihren Waffenbehörden die genutzten
Waffenschränke zu melden.

Waffengesetzänderung

Bundesrat stimmt Waffengesetzänderung zu
Neue Aufbewahrungsvorschriften für Waffen treten bald in Kraft,
Stichtag ist die Verkündung des Gesetzes im Bundesgesetzblatt.


http://newsletter.jagdverband.de/mailings/44186bbf6bfb1a91dbcf6dd1eca339f8c61b1f70

Aujetszky

Wie aus dem Nichts aufgetaucht

https://www.jagderleben.de/news/nichts-aufgetaucht

Fischotter

Fischotter breitet sich in Deutschland aus

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/aa6fb9ae59652f1c8ff1ba5e4cac3052868a9585

Nutria

Die Nutria erobert Deutschland

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/8c726d30e59c393dbdab459925e51ea2eb5a2426

Wolf

Beschluss der Umweltministerkonferenz

http://newsletter.jagdverband.de/mailings/1f8e8e2fa4ff7a494075161373bac6afe7507208?rid=cb4c89704eadc19ec9315e87fabd5193de9c49d3

Vorsicht beim Jagdpachtvetrag

http://www.jagderleben.de/jagdrecht/muster-jagdpachtvertrag

Quelle: jagderleben

NEUE JAGDZEITEN!

jagdzeiten-nrw-neu.pdf [57 KB]




Die "Aufgabe" Jagd


Die "Aufgabe" Jagd für Nicht-Jäger verständlich gemacht


"Der Naturschutz hatte sich jahrelang dem Vergnügen einer kleinen, elitären Gruppe von Jägern unterzuordnen - erklärte ein Vorstandsmitglied der Grünen, einer (noch kleineren) elitären Gruppe. Was nach Jahrhunderten ohne grüne Verbote von der Natur noch übrig ist, soll nun das neue Jagdgesetz retten. Vor den Jägern.

Dass grüne Politiker den Jägern die Kompetenz bezüglich Naturschutz absprechen, ist widersinnig - der Jäger braucht eine intakte Natur so, wie B90/Grüne ihre Wählerstimmen. Jagd ist zu erst einmal Arbeit, oft genug ein Knochenjob. GRÜN verkennt den Alltag der Jäger.

Liebe Grüne- ich lade Sie zu einem Experiment ein. "Vergnügen" Sie sich doch einfach mal selbst als Jäger. Probieren Sie es mit der veganen Variante. Schießen Sie Fotos von Rehen und Wildschweinen unter Beachtung aller Einschränkungen, denen der Jäger unterliegt. Zusätzlich dürfen die Tiere nicht schräg stehen und nicht zu weit weg. Für Fotos, auf denen Sie versehentlich ein Muttertier erwischt haben, zahlen Sie aus eigener Tasche 5000 Euro Strafe an einen gemeinnützigen Verein. Das dazugehörige Strafverfahren lassen wir weg.

Nach dem Schuss geht die Arbeit für den Jäger erst richtig los. Um das besser nachvollziehen zu können, ziehen Sie für jedes Wildschwein, welches Sie "geschossen" haben, einen schlammigen 70 kg Kartoffelsack 200 Meter allein durch den dunklen Wald und bringen ihn mit Ihrem Auto nach Hause. Dort waschen Sie einen Korb Wäsche mit der Hand - Wild muss umgehend ausgenommen werden. Reinigen Ihr Auto, schrubben 20 Quadratmeter Fußboden, Wände, Waschbecken - der Jäger verlässt die Wildkammer sauber. Füllen Sie drei Formulare aus. Und wenn von Ihrer Nacht noch etwas übrig ist - genießen Sie es.

Wecken und versorgen Sie Ihr Kind, bringen Sie vor der Arbeit die Formulare für die Wildschweinproben zur Veterinärbehörde. Eine Fahrt zur Tierkörperbeseitigungsanlage rundet den Morgen ab - dort können Sie von 7:00 Uhr bis 8:00 Uhr die Abfälle entsorgen. Dann arbeiten Sie acht Stunden.

Wildschweine sind als Ganzes kaum noch verkäuflich. Deshalb backen Sie am nächsten Tag 20 kg Kuchen und vakuumieren den in kleinen Portionen. Die Reste kommen wieder zur Tierkörperbeseitigungsanlage.

Für diesen Versuch werden Sie viel mit Ihrem Fahrzeug unterwegs sein. Zusätzlich kostet Ihre Teilnahme am Experiment "Realtätsnähe" 550 Euro (Jagdbetriebskosten), dazu 100 Euro Verwaltungsgebühr und Haftpflicht. Für Fehlschüsse spenden Sie im Versuchsjahr 5 Kisten Bier und 100 Euro an einen professionellen Jagdhundehalter. Alles eigene Kosten - nicht absetzbar. Sie betreiben ja ein Hobby.

Probieren Sie, in einem Jahr 30 oder 40 verwertbare Fotos zu schießen. Verlassen Sie in Ihrer Freizeit die politische Bühne und versuchen Sie sich als Jäger. Machen Sie sich ein Bild von dieser Arbeit, die Sie mit dem neuen Jagdgesetz zusätzlich belasten wollen. Ich lade Sie herzlich ein - auch zu meiner Frischlingskeule mit Rosmarin - einem wirklich elitären Braten. Noch ist Tofu ja kein Staatsziel."

Mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Badischen Neuesten Nachrichten

Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | AUS DER REGION | 08.05.2014